Huna


 

Was ist Huna?

Der Begriff "HUNA" ist ein polynesisches Wort und bedeutet Geheimnis.


Max Freedom Long, der geniale amerikanische Sprachforscher, hat diese ursprünglich geheime Lehre in Hawaii Anfang der 20. Jahrhunderts entdeckt, entschlüsselt und veröffentlicht und Prof. Dr. E Otha Wingo zu seinem Nachfolger ernannt, dem jetzigen Leiter der HUNA Welt Zentrale USA.

Etwa 1980 stellt der englische Forscher Sir Geroge Trefelyan frappante Ähnlichkeiten zwischen der Huna-Lehre und der Weisheit der Essener fest. Diese Beziehung wurde ein wesentliches Arbeitsziel der HUNA Forschungs-Gesellschaft in Zürich.

 

Zehn Essener Stämme bekamen vor langer Zeit den medialen Auftrag aus ihrer Heimat am östlichen Mittelmeer nach Hawaii auszuwandern, damit ihre Lehre nicht mit anderen vermischt oder verändert würde, sie sollte rein erhalten bleiben.


Huna ist eine Lebensform.

Als wesentlicher Hinweis dient, dass es in Hawaii bis zur Entdeckung dieser Inselgruppe im 18. Jahrhundert keine Gefängnisse, d.h. keine Verbrecher gab. Das Volk von Hawaii lebte nach der einzigen Huna Forderung: "Nie verletzen, immer helfen!" Huna kennt keine Dogmen.

 

Die Huna-Lehre ist eine psychologisch-philosophisch-religiöse Weisheit. Sie bedient sich des durchaus konkreten Dialoges des Menschen mit seinem Unterbewusstsein auch "unteres Selbst" genannt. Dieses ist ansprechbar und erziehbar, es ist verantwortlich für unzählige Funktionen des menschlichen Körpers und der wichtigste Träger aller Emotionen und des Gedächtnisses.

 

Menschen die Huna in der Praxis leben, erwerben innere Harmonie, Ausgeglichenheit und seelischen Frieden. Sie werden frei von Ängsten, Depressionen, Dogmen und Zweifeln. Der Weg wird frei zur Verbesserung geistiger und seelischer und dadurch körperlicher Gesundheit.

 

Die Wurzelsilbe Hu bedeutet Bewegung, Chaos, das männliche Prinzip. Die Wurzelsilbe Na bedeutet Ruhe, Stille, Struktur, das weibliche Prinzip. Die liebevolle, mitfühlende, ethische Geisteshaltung von Huna wird Aloha Spirit genannt und ist die Wurzel der Hula-Lebensphilosophie.

 

Huna baut auf einfachen Grundgedanken und Prinzipien auf. Huna ist vor allem für jene Menschen besonders interessant, die ihr Leben in Eigenverantwortung leben möchten.

Einen kleinen Einblick geben dir 


die 7 Huna-Prinzipien (nach Serge Kahili King)

1. Prinzip IKE - Die Welt ist, was du denkst, das sie ist

Die Kahunas (hawaiianische Schamanen) gehen davon aus, dass wir buchstäblich Anteil an der göttlichen Schöpferkraft haben, dass wir unsere persönliche Welt, die Wirklichkeit in Form unserer Erfahrungen und Erlebnisse, selbst kreieren. Dass die Materie dem Geist folgt und nie umgekehrt, dass der menschliche Geist ganz allgemein ein ungeheures Potenzial darstellt, das wir üblicherweise nur zu einem geringen Teil nutzen. Dass Gedanken machtvolle Energie sind, mit denen wir uns unsere persönliche Welt in jedem Augenblick neu erschaffen. Kahunas gehen davon aus, dass uns nichts im Leben zufällig passiert, dass jedes äußere Ereignis, jedes Zusammentreffen von Personen und Ereignissen etwas mit uns selbst, mit unseren bewussten und unbewussten Denkstrukturen und Glaubenssätzen zu tun hat.


2. Prinzip KALA - Es gibt keine Grenzen

Alles ist miteinander verbunden. Der Himmel, die Erde, das Meer, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen. So wie bei einem Spinnennetz. Das Netz steht für die Verknüpftheit. Jeder Faden ist mit dem anderen verbunden. Das Leben gleicht diesem Spinnennetz. Wird ein Spinnfaden berührt - erzittert das ganze Netz. Zerreißt ein Faden beeinflusst das in unterschiedlichem Grade auch alle anderen. Wo es keine Grenzen gibt - ist alles möglich. Weil du jedoch nicht alleine im Universum bist, hängt das Maß des gemeinsamen Erlebens auch von den Überzeugungen der Anderen ab. Je mehr Menschen also an die Möglichkeit der Veränderung glauben, die du herbeiführen möchtest, desto leichter wird dir das gelingen.


3. Prinzip MAKIA - Energie folgt der Aufmerksamkeit

Die konzentrierte Aufmerksamkeit, die ungeteilte Ausrichtung auf eine Ziel trägt zu dessen Realisierung bei. Und die Kraft fließt dorthin, wo der Fokus unsere Aufmerksamkeit liegt Das heißt, du nährst mit deiner mentalen Energie das, woran du denkst, womit du dich beschäftigst. Wenn das etwas ist, das du keinesfalls wünschst, was du befürchtest oder ablehnst, stärkst du genau das und unterstützt seine Manifestation in der alltäglichen Wirklichkeit, was du doch eigentlich verhindern möchtest. Konzentriere dich daher immer auf das was du möchtest und nicht auf das was du nicht möchtest. Du hast die Wahl.


4. Prinzip MANAWA - Jetzt ist der Moment der Kraft

Die Kahunas sehen dieses Phänomen ganz umfassend, für sie gibt es die Vergangenheit als Realität im gegenwärtigen Augenblick nie. Was auf uns wirkt, was unsere Befindlichkeit beeinflusst, ist nie die Vergangenheit als objektives "Faktum", sondern es sind unsere heutigen Entscheidungen und Überzeugungen in Bezug auf das, was wir Vergangenheit nennen. Wenn du die Verantwortung für dich und dein Erleben übernimmst, hast du auch die Zuständigkeit für deine Vorstellungen von Vergangenheit und Zukunft und deren Wirkung auf das Hier und Jetzt.


5. Prinzip ALOHA - Lieben heißt glücklich zu sein mit...

Liebe bringt in alles LEBEN hinein. Es bedeutet nach Auffassung der Kahunas, dass nur das unter Liebe zu verstehen ist, was Freude bei allen Beteiligten vermehrt. Lieben heißt "Freude vermehren" und niemals unter Druck setzen, umerziehen, umklammern, besitzen, festhalten, unterdrücken, sich abhängig machen und ähnliches. Lieben heißt glücklich sein. Unglücklichsein resultiert aus Angst, Wut und Zweifel. Liebe fühlt sich immer gut an - sie bringt dich ins Gleichgewicht. Wo Angst ist - ist keine Liebe. Tief zu lieben bedeutet, zutiefst verbunden zu sein. In dem Maße wie Angst und Zweifel abnehmen in dem Maße kann die Tiefe und Klarheit der Liebe wachsen.


6. Prinzip MANA - Alle Macht kommt von innen

Gemeinsam erzielt man den Fortschritt. Macht heißt also "etwas machen zu können dazu fähig, beauftragt, ausersehen zu sein". Die Möglichkeit zu Gestaltung zu haben. Und diese Macht oder Kraft ist bereits in dir angelegt, sie ist ein Teil deiner Person und wird dir weder von einem von uns Menschen getrennten Gott, von der Regierung oder der Gesellschaft verliehen, noch können Gurus, Eltern, Schicksal, Gene, Vergangenheit oder irgendwelche bösen Mächte sie über dich ausüben. Du selbst bist die höchste Autorität in allem was sie betrifft.


7. Prinzip PONO - Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

Jedes Problem hat mehr als eine Lösung. Wenn dich dein Weg zum Ziel führt sei glücklich darüber - wenn nicht suche einen anderen Weg. Ist dir dein Ziel wichtig solltest du niemals aufgeben sondern einfach deinen Ansatz ändern. Gleichgültig, wie viele schwierige Bücher jemand schon gelesen hat, wie viele Seminare jemand schon besucht haben mag, der Maßstab ist immer der Gleiche: Entscheidend ist, was jemand davon in seinem alltäglichen Leben umsetzen kann, inwiefern sich dadurch seine Befindlichkeit, seine berufliche Lage, seine zwischenmenschlichen Beziehungen verbessert haben.

 

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